So wichtig sind Eisen und Jod für eine gute Ernährung

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Eisenmangel durch Ernährung vorbeugen
Eisenmangel durch Ernährung vorbeugen

Eisen und Jod gehören zu den wichtigsten Bestandteilen unserer Ernährung. Der Körper kann diese Spurenelemente nicht selbst produzieren, wir müssen sie also mit unserer Nahrung aufnehmen. Tun wir dies nicht, kann es zu schweren Schäden in unserem Organismus führen.

Jod ist eines der wichtigsten Spurenelemente, die unser Körper braucht. Jod wird in der Schilddrüse gespeichert, und ist wichtiger Bestandsteil der beiden Schilddrüsenhormone Triiodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Diese Hormone sind für Stoffwechselprozesse, wie Wachstum und Entwicklung der Organe zuständig. Außerdem braucht der Körper die Schilddrüsenhormone, um die Körperwärme zu regulieren.

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Mit unserer Nahrung nehmen wir leider häufig nur einen Bruchteil des empfohlenen Tagesbedarfs an Jod zu uns. Das hat oft nichts damit zu tun, dass wir uns falsch ernähren, sondern eher mit dem geringen Jodvorkommen in Deutschland. Den Jodbedarf kann man aber mit Meersalz, oder mit der Verwendung vom jodierten Salz decken, sowie mit dem Verzehr von Hochseefischen, wie Kabeljau, Schellfisch, Meeresfrüchte, Muscheln etc.

Insbesondere die Wichtigkeit für Veganer und Vegetarier ist nicht zu unterschätzen. Eisen und Jod sind für einen gesunden Stoffwechsel wichtig. Außerdem kann das Blut ohne ausreichend Eisen keinen Sauerstoff zum Gehirn transportieren – entsprechend nimmt die Denkleistung massiv ab. In diesem Beitrag zeigen wir, wie wichtig Eisen und Jod sind und worauf man dabei unbedingt achten sollte.

So kann sich ein Jodmangel äußern

Jodmangel kann zu Erkrankungen der Schilddrüse führen, genau so wie eine Überversorgung mit Jod. Bei Jodmangel wächst die Schilddrüse, um den Mangel auszugleichen. Was hierbei entsteht ist ein Kropf. Wenn der Kropf weiter wächst, verursacht er über kurz oder lang Schluck- und Atembeschwerden.

Die Überversorgung mit Jod ist jedoch auch nicht ungefährlicher. Was hierbei entsteht ist eine Schilddrüsenüberfunktion. Die Folgen sind oft starker Haarausfall, Gereiztheit, aber auch Antriebslosigkeit und einige weitere Beschwerden. Es ist also wichtig, dass man es mit dem Jod weder übertreibt, noch der Sache zu wenig Beachtung schenkt. Einige Brotsorten sind jodiert und tragen somit zu der Versorgung mit Jod einiges bei. Die empfohlene Tagesdosis von Jod ist abhängig vom Alter.

Wie viel Jod benötigt ein erwachsener Mensch?

Erwachsene zwischen 19 und etwa 51 Jahren benötigt der Körper täglich 200µg an Jod, Kinder und Jugendliche, sowie Erwachsene ab dem 51. Lebensjahr benötigen 180µg. Schwangere und Frauen in der Stillzeit haben einen leicht erhöhten Bedarf an Jod. Dieser wird mit 230-260µg angegeben. Viele Lebensmittel enthalten in den unterschiedlichsten Mengen Jod.

Am jodreichsten sind, wie bereits erwähnt Hochseefische, Krabben, Meeresfrüchte, Garnelen, aber auch in Fleisch, einigen Brotsorten und auch in Obst und Gemüse findet sich Jod. Schmackhafte Fisch Rezepte finden sich zahlreich im Netz. Wie hoch die Konzentration hier jedoch ist, hängt mit dem Jodvorkommen im Erdreich zusammen.

Strikte Veganer sollten auf eine ausreichende Jodversorgung achten, da Obst und Gemüse, sowie die fleischlose Kost sehr jodarm ist. Jodmangel kann häufig nur noch mit Jodtabletten behandelt werden. Hier ist eine genaue Dosierung wichtig, damit keine Überversorgung entstehen kann.

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Eisen: Essentiell für Blut und Sauerstoff

Eisen gehört neben Jod zu den wichtigsten Spurenelementen, die der Mensch zwingend benötigt um richtig „funktionieren“ zu können. Der menschliche Körper verfügt zwar über einiges an Reserven, trotzdem ist es erforderlich, diese Reserven Tag für Tag neu aufzufüllen. Wir verlieren während unseres Stoffwechsels täglich Eisen.

Weitere Gründe für einen erhöhten Verbrauch von Eisen ist bei Frauen die Regelblutung, sowie Geburt. Auch bei kleineren, blutenden Verletzungen verlieren wir Eisen. Diese Verluste müssen umgehend ausgeglichen werden. Schwangere Frauen, Kinder und Jugendliche im Wachstumsalter, sowie Sportler haben einen erhöhten Eisenbedarf. Auch normale Prozesse im Körper wie zum Beispiel die Erneuerung der Magen-Darm-Schleimhaut führen zu Eisenverlusten. Die Reserven wären über kurz oder lang restlos aufgebraucht, wenn wir Eisen nicht über unsere Nahrung täglich zuführen würden.

Eisenmangel: Ohne Eisen drohen schwere Schäden

Immer mehr junge Menschen ernähren sich zum Teil oder ganz fleischlos. In diesen Fällen muss Eisen fast immer supplementiert werden. Zwar gibt es auch andere Nahrungsmittel mit einem (relativ) hohen Eisengehalt. Der menschliche Körper kann Eisen aber vor allem aus tierischen Erzeugnissen gut aufnehmen – pflanzliches Eisen ist dagegen drei mal schwerer für den Körper aufzunehmen. Die Folge können schwere Mangelerkrankungen sein.

Den täglichen Bedarf an Eisen decken wir, wenn wir uns ausgewogen ernähren gut über die tägliche Nahrung ab. Besonders eisenhaltige Lebensmittel sind Fleisch und Innereien, aber auch viele Gemüsesorten. Da der Körper aus pflanzlichen Lebensmittel Eisen nur schwer aufnehmen kann, kann man der Prozedur etwas mit einem Glas Orangensaft nachhelfen. Das im Orangensaft enthaltene Vitamin C begünstigt die Resorption von Eisen.

Wenn dem Körper zu wenig Eisen zugeführt wird, können Mangelerscheinungen auftreten, die bis hin zu Blutarmut reichen können. Erste Anzeichen eines Eisenmangels sind ständige Müdigkeit, blasse Hautfarbe, eingerissene Mundwinkeln, sowie brüchige Haare und Nägel. Einige Lebensmittel, bzw. Wirkstoffe können die Eisenaufnahme hemmen. Dazu gehören Gerbstoffe (Kaffee, Schwarztee), Oxalsäure (in Spinat und Rhabarber), Phytin (Getreide, Reis, Soja).

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Auch Milch kann die Eisenaufnahme hemmen, da sie Kalzium enthält. Rotbuschtee dagegen begünstigt die Eisenaufnahme im Körper, zudem ist er auch für Kinder die bessere Alternative zum Eistee, der aus schwarzem Tee zubereitet wurde. Rotbuschtee ist Koffeinfrei und enthält zudem wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese sogar in nennenswerter Konzentration.

Etwa 70% des Eisens wird für die Produktion von Hämoglobin verbraucht. Diese Substanz gibt unserem Blut seine rote Farbe und ist zudem für den Transport des eingeatmeten Sauerstoffs zu den Körperzellen. Bei mangelnder Eisenzufuhr entsteht Blutarmut. Die Folge:
Der reibungslose Transport des Sauerstoffs ist nicht mehr gewährleistet, unsere Organe und unsere Körperzellen werden nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt. Durch eine gesunde und vielseitige Ernährung kann man Blutarmut vorbeugen und somit für ein gesundes Leben sorgen.

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